Am 20. Juli wurde in Verbindung mit den Programmen des Reformationsjahres in München die deutsche Version der Ausstellung „Soli Deo Gloria – 500 Jahre Reformation in Ungarn” im Kulturzentrum Haus des Deutschen Ostens, mit der Unterstützung des Generalkonsulats von Ungarn in München, eröffnet.

Im Rahmen des Festaktes hielt der Kirchenhistoriker Dr. Zoltán Csepregi, Lehrstuhlleiter der Evangelischen Theologischen Universität einen deutschsprachigen Vortrag über die Verbreitung der Reformation in Ungarn, sowie ihre gesellschaftliche Bedeutung. Herr Csepregi sprach in diesem Kontext über die Verbreitung von Ansichten und Lehren Luthers in Ungarn und versuchte die Ursachen der Verbreitung aus dem Gesichtspunkt der Alltagsmenschen zu veranschaulichen, indem er grundsätzlich auf die 1520er Jahren fokussierte. Der Vortrag des Professors wurde selbst durch die Ausstellung unterstützt, denn die deutschen Teilnehmer konnten dadurch die Bedeutung der ungarischen Reformation, ihre Kraft bei der Erhaltung der Nation besser verstehen.

Am Festakt nahmen Gábor Tordai-Lejkó Generalkonsul, sowie Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor von Haus des Deutschen Ostens, teil.

Die Fotos über die Eröffnung sind zu erreichen: http://munchen.kkmsite.info/deu/news/reformation-in-ungarn

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